Wenn man sich darüber Gedanken macht, möglichst naturnah leben zu wollen, kommt einem zwangsläufig auch die ursprüngliche Lebensweise der Naturvölker in den Sinn, etwa die der nordamerikanischen Ureinwohner. Traditionell wohnten sie einerseits in Dorfgemeinschaften im Wald – zum Beispiel in Langhäusern, Wigwams oder Erdhütten. Und andererseits hausten sie nomadisch in Tipis oder kuppelförmigen Wickiups und folgten den Büffelherden. Sie führten ein einfaches Dasein und lebten von dem, was die Natur ihnen bot, sammelten Beeren und Wurzeln, betrieben Fischfang oder jagten Tiere wegen ihres Fleisches und der Häute. Darüber hinaus hielten sie Hunde, die ihnen als Jagdhelfer, Wächter und Lastenträger dienten, oder Pferde als Pack- und Reittiere.
„Wie ein Indianer leben“ weiterlesenAutor: admin
Sauerkrautsalat
Ein einfacher, frischer Sauerkrautsalat mit Äpfeln, Karotten und Zwiebeln. Er eignet sich hervorragend als Beilage zu herzhaften Gerichten oder als leichter Salat für zwischendurch.
Zutaten (für ca. 4 Portionen)
- 500 g Sauerkraut (mit Salz oder Weißwein zubereitet)
- 2 Äpfel
- 2 mittelgroße Karotten
- 1 Zwiebel
- Salz
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 TL Zucker
- 3 EL Öl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
Mit wenig auskommen: Besitz reduzieren, um alternativ leben zu können
Als Student und auch später hatte ich die Möglichkeit, einige längere Reisen ins europäische Ausland zu unternehmen. Ich war dreimal über mehrere Wochen in Spanien, einen Monat habe ich jeweils in Portugal und in Rumänien verbracht, und drei Monate in Italien. Damals hatte ich die Vorstellung, ich würde in meinem Leben immer viel reisen, außerhalb Deutschlands unterwegs sein – und da wäre es gut, wenn mein gesamter Besitz beispielsweise in einen Schrankkoffer passt.
„Mit wenig auskommen: Besitz reduzieren, um alternativ leben zu können“ weiterlesenWarum mich die Blue Zones inspirieren, der Longevity-Hype aber nicht
Vor einiger Zeit habe ich eine Reportage über die sogenannten „Blue Zones“ gesehen – Regionen der Welt, in denen besonders viele Menschen ein hohes Alter bei guter Gesundheit erreichen. Mich hat dabei weniger die Aussicht fasziniert, möglichst alt zu werden, sondern die Lebensweise dieser Menschen: viel Bewegung im Alltag, eine überwiegend pflanzliche Ernährung, soziale Kontakte und ein insgesamt entschleunigtes Leben. Das hat mich motiviert, über meine eigenen Gewohnheiten nachzudenken. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie eng Gesundheit und Naturverbundenheit für mich zusammenhängen. Warum mir dieses Thema so wichtig ist und was ich persönlich unter einem naturverbundenen Leben verstehe, habe ich bereits in einem eigenen Artikel beschrieben.
„Warum mich die Blue Zones inspirieren, der Longevity-Hype aber nicht“ weiterlesen10 Dinge, die ich möglichst nicht mehr kaufe – und warum
1. Einweg-Plastikflaschen
Einweg-Plastikflaschen werden nicht für den erneuten Gebrauch produziert. Innerhalb des Pfandsystems werden sie zwar recycelt und zu neuen Getränkeflaschen, Kleidung oder Folien verarbeitet. Aber nicht alle Kunststoffflaschen sind Teil dieses Systems: Nach dem Kauf von Sonnenblumenöl, Tafelessig oder Ketchup landen die entsprechenden Behältnisse zumeist im gelben Sack. Weitaus nachhaltiger ist es daher, Leitungswasser zu trinken, einen Wassersprudler zu nutzen sowie Getränke in Mehrweg-Glasflaschen zu kaufen. Allerdings muss man unter Umständen auch abwägen, ob es nicht umweltverträglicher ist, Mehrweg-PET-Flaschen oder Getränkedosen zu kaufen, wenn dadurch ein Transport mit dem Fahrrad statt mit dem Auto möglich ist. Selbst Speiseöl und Essig sind in Glasflaschen erhältlich; Ketchup und Fruchtsäfte gibt es zudem im Tetra Pak.
„10 Dinge, die ich möglichst nicht mehr kaufe – und warum“ weiterlesenBunter Gartensalat mit frischen Kräutern und feiner Feigen-Balsamico-Note
Frische, saisonale Zutaten sind für mich die Grundlage einer natürlichen und bewussten Ernährung. Dieser bunte Salat vereint knackiges Gemüse, aromatische Kräuter und ein leichtes Dressing mit einer fruchtigen Note. Er eignet sich hervorragend als leichte Mahlzeit oder als Beilage zu vielen Gerichten.
„Bunter Gartensalat mit frischen Kräutern und feiner Feigen-Balsamico-Note“ weiterlesenErste Erfahrungen mit unserem Hochbeet
Im September 2025 habe ich mir das Buch „Hochbeet: Frisches Gemüse das ganze Jahr“ von Huw Richards gekauft. Darin fand ich hilfreiche Tipps für das Anlegen eines Gemüsebeetes. Als besonders motivierend empfand ich zudem den Jahresplaner, der auch dem ungeübten Gärtner aufzeigt, wann man am besten welche Pflanzen ins Beet oder in die Anzuchtschale setzt. Das Kapitel „Gemüse in Töpfen“ hat sich für unsere Zwecke ebenfalls als sehr nützlich erwiesen, da im Hochbeet nicht für alles Platz ist.
„Erste Erfahrungen mit unserem Hochbeet“ weiterlesenWie ich im Alltag versuche, nachhaltiger zu leben
Für mich gehört ein nachhaltiger Lebensstil untrennbar zu einem naturnahen Leben. Wenn man die Natur schätzt und gerne Zeit draußen verbringt, entwickelt man automatisch den Wunsch, sorgsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen. Nachhaltigkeit bedeutet für mich dabei nicht, alles perfekt zu machen oder auf alles zu verzichten. Vielmehr geht es darum, im Alltag bewusst Entscheidungen zu treffen, die Müll vermeiden, Energie sparen und die Umwelt möglichst wenig belasten. Viele kleine Veränderungen ergeben zusammen einen großen Unterschied – und genau diesen Weg versuche ich seit einigen Jahren zu gehen.
„Wie ich im Alltag versuche, nachhaltiger zu leben“ weiterlesenGesünder leben durch kleine Gewohnheiten – meine persönlichen Routinen
Gegen Ende des Jahres, wenn es draußen kalt ist, die Tage kürzer werden und man weniger Zeit draußen in der Natur verbringt, dann bietet sich die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Man überlegt, was war in diesem Jahr gut, was hätte besser laufen können, und wie empfinde ich meine aktuelle Situation? 2025 war für mich zweifelsohne ein gutes Jahr. Von Januar bis Juli waren meine Freundin und ich fast jeden Samstag auf dem Reiterhof und verbrachten wunderbare Stunden mit den Pferden, die wir so lieb gewonnen hatten. Und wir waren eine ganze Woche lang mit der gesamten Familie in Spanien. Bald nach unserer Rückkehr aber mussten wir erfahren, dass der Reiterhof seine Pforten schließt, der Besitzer seine Pferde verkauft und in Rente geht. Die sportliche Aktivität, die mir anderthalb Jahre lang so gut getan hatte, fiel damit plötzlich weg. Und im November bekam ich die Folgen zu spüren – in Form von Fußschmerzen, die einfach nicht mehr weggehen wollten.
„Gesünder leben durch kleine Gewohnheiten – meine persönlichen Routinen“ weiterlesenLeben mit Haustieren
Piwo
Zum ersten Mal in Kontakt mit Haustieren kam ich bei meinen Großeltern in Ostberlin. Die hatten einst einen kleinen schwarzen Cocker-Spaniel-Welpen adoptiert, da er in seinem ursprünglichen Zuhause immer auf dem Parkett wegrutschte und dort nicht leben konnte. Mein Opa hatte ihn augenzwinkernd „Piwo“ getauft – das ist Russisch für Bier; vermutlich, weil Opa gern Bier trank. Immer wenn wir zu Besuch waren, dann freute der Hund sich tierisch, wedelte mit dem Schwanz, vollführte einen Tanz um sich selbst und bellte laut. Das fand ich als Kind eher unheimlich, da ich ja selber noch klein war, der Hund etwas streng roch und das Gebell für mich zu laut war. Auch meine Mutter ging gegenüber Hunden eher auf Abstand, da ein deutscher Schäferhund meinen Cousin mal in den Allerwertesten gebissen hatte.
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