Wenn man sich darüber Gedanken macht, möglichst naturnah leben zu wollen, kommt einem zwangsläufig auch die ursprüngliche Lebensweise der Naturvölker in den Sinn, etwa die der nordamerikanischen Ureinwohner. Traditionell wohnten sie einerseits in Dorfgemeinschaften im Wald – zum Beispiel in Langhäusern, Wigwams oder Erdhütten. Und andererseits hausten sie nomadisch in Tipis oder kuppelförmigen Wickiups und folgten den Büffelherden. Sie führten ein einfaches Dasein und lebten von dem, was die Natur ihnen bot, sammelten Beeren und Wurzeln, betrieben Fischfang oder jagten Tiere wegen ihres Fleisches und der Häute. Darüber hinaus hielten sie Hunde, die ihnen als Jagdhelfer, Wächter und Lastenträger dienten, oder Pferde als Pack- und Reittiere.
„Wie ein Indianer leben“ weiterlesenKategorie: Nachhaltig leben & Konsum reduzieren
Ich möchte verantwortungsvoll mit den Ressourcen unserer Erde umgehen, damit sie auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Dabei achte ich auf einen bewussten Lebensstil, der Umwelt, Klima und soziale Gerechtigkeit berücksichtigt. In meinem Alltag bedeutet das für mich, Energie und Wasser sparsam zu nutzen, Müll zu vermeiden, regionale und fair produzierte Produkte zu kaufen und insgesamt achtsam zu konsumieren.
Mit wenig auskommen: Besitz reduzieren, um alternativ leben zu können
Als Student und auch später hatte ich die Möglichkeit, einige längere Reisen ins europäische Ausland zu unternehmen. Ich war dreimal über mehrere Wochen in Spanien, einen Monat habe ich jeweils in Portugal und in Rumänien verbracht, und drei Monate in Italien. Damals hatte ich die Vorstellung, ich würde in meinem Leben immer viel reisen, außerhalb Deutschlands unterwegs sein – und da wäre es gut, wenn mein gesamter Besitz beispielsweise in einen Schrankkoffer passt.
„Mit wenig auskommen: Besitz reduzieren, um alternativ leben zu können“ weiterlesen10 Dinge, die ich möglichst nicht mehr kaufe – und warum
1. Einweg-Plastikflaschen
Einweg-Plastikflaschen werden nicht für den erneuten Gebrauch produziert. Innerhalb des Pfandsystems werden sie zwar recycelt und zu neuen Getränkeflaschen, Kleidung oder Folien verarbeitet. Aber nicht alle Kunststoffflaschen sind Teil dieses Systems: Nach dem Kauf von Sonnenblumenöl, Tafelessig oder Ketchup landen die entsprechenden Behältnisse zumeist im gelben Sack. Weitaus nachhaltiger ist es daher, Leitungswasser zu trinken, einen Wassersprudler zu nutzen sowie Getränke in Mehrweg-Glasflaschen zu kaufen. Allerdings muss man unter Umständen auch abwägen, ob es nicht umweltverträglicher ist, Mehrweg-PET-Flaschen oder Getränkedosen zu kaufen, wenn dadurch ein Transport mit dem Fahrrad statt mit dem Auto möglich ist. Selbst Speiseöl und Essig sind in Glasflaschen erhältlich; Ketchup und Fruchtsäfte gibt es zudem im Tetra Pak.
„10 Dinge, die ich möglichst nicht mehr kaufe – und warum“ weiterlesenWie ich im Alltag versuche, nachhaltiger zu leben
Für mich gehört ein nachhaltiger Lebensstil untrennbar zu einem naturnahen Leben. Wenn man die Natur schätzt und gerne Zeit draußen verbringt, entwickelt man automatisch den Wunsch, sorgsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen. Nachhaltigkeit bedeutet für mich dabei nicht, alles perfekt zu machen oder auf alles zu verzichten. Vielmehr geht es darum, im Alltag bewusst Entscheidungen zu treffen, die Müll vermeiden, Energie sparen und die Umwelt möglichst wenig belasten. Viele kleine Veränderungen ergeben zusammen einen großen Unterschied – und genau diesen Weg versuche ich seit einigen Jahren zu gehen.
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