Wie ein Indianer leben

Wenn man sich darüber Gedanken macht, möglichst naturnah leben zu wollen, kommt einem zwangsläufig auch die ursprüngliche Lebensweise der Naturvölker in den Sinn, etwa die der nordamerikanischen Ureinwohner. Traditionell wohnten sie einerseits in Dorfgemeinschaften im Wald – zum Beispiel in Langhäusern, Wigwams oder Erdhütten. Und andererseits hausten sie nomadisch in Tipis oder kuppelförmigen Wickiups und folgten den Büffelherden. Sie führten ein einfaches Dasein und lebten von dem, was die Natur ihnen bot, sammelten Beeren und Wurzeln, betrieben Fischfang oder jagten Tiere wegen ihres Fleisches und der Häute. Darüber hinaus hielten sie Hunde, die ihnen als Jagdhelfer, Wächter und Lastenträger dienten, oder Pferde als Pack- und Reittiere.

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Mit wenig auskommen: Besitz reduzieren, um alternativ leben zu können

Als Student und auch später hatte ich die Möglichkeit, einige längere Reisen ins europäische Ausland zu unternehmen. Ich war dreimal über mehrere Wochen in Spanien, einen Monat habe ich jeweils in Portugal und in Rumänien verbracht, und drei Monate in Italien. Damals hatte ich die Vorstellung, ich würde in meinem Leben immer viel reisen, außerhalb Deutschlands unterwegs sein – und da wäre es gut, wenn mein gesamter Besitz beispielsweise in einen Schrankkoffer passt.

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