10 Dinge, die ich möglichst nicht mehr kaufe – und warum

1. Einweg-Plastikflaschen

Einweg-Plastikflaschen werden nicht für den erneuten Gebrauch produziert. Innerhalb des Pfand­systems werden sie zwar recycelt und zu neuen Getränkeflaschen, Kleidung oder Folien verarbeitet. Aber nicht alle Kunststoffflaschen sind Teil dieses Systems: Nach dem Kauf von Sonnenblumenöl, Tafelessig oder Ketchup landen die entsprechenden Behältnisse zumeist im gelben Sack. Weitaus nachhaltiger ist es daher, Leitungswasser zu trinken, einen Wassersprudler zu nutzen sowie Getränke in Mehrweg-Glasflaschen zu kaufen. Allerdings muss man unter Umständen auch abwägen, ob es nicht umweltverträglicher ist, Mehrweg-PET-Flaschen oder Getränkedosen zu kaufen, wenn dadurch ein Transport mit dem Fahrrad statt mit dem Auto möglich ist. Selbst Speiseöl und Essig sind in Glasflaschen erhältlich; Ketchup und Fruchtsäfte gibt es zudem im Tetra Pak.

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Was bedeutet „naturnah leben“ für mich?

Wir leben in einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint: Konsum wird zur Selbstverständlichkeit, beruflicher Erfolg misst sich häufig an Karriereleiter und Einkommen, und technologische Entwicklungen – von KI über Smart Homes bis hin zu automatisierten Systemen – durchdringen zunehmend jeden Bereich unseres Alltags. Gleichzeitig erleben wir globale Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und eine immer stärkere Ausbeutung natürlicher Ressourcen, als gäbe es keinen Planeten „danach“.

In diesem Spannungsfeld wächst in mir der Wunsch, einen anderen Weg zu finden. Trotz eines Vollzeitjobs im Homeoffice, der mich fest in die digitale und leistungsorientierte Welt einbindet, suche ich nach Möglichkeiten, mich bewusst davon zu lösen – zumindest ein Stück weit. Nicht im Sinne eines radikalen Ausstiegs, sondern als eine Rückkehr zu mehr Einfachheit, Klarheit und innerer Ruhe.

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