Vor einiger Zeit habe ich eine Reportage über die sogenannten „Blue Zones“ gesehen – Regionen der Welt, in denen besonders viele Menschen ein hohes Alter bei guter Gesundheit erreichen. Mich hat dabei weniger die Aussicht fasziniert, möglichst alt zu werden, sondern die Lebensweise dieser Menschen: viel Bewegung im Alltag, eine überwiegend pflanzliche Ernährung, soziale Kontakte und ein insgesamt entschleunigtes Leben. Das hat mich motiviert, über meine eigenen Gewohnheiten nachzudenken. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie eng Gesundheit und Naturverbundenheit für mich zusammenhängen. Warum mir dieses Thema so wichtig ist und was ich persönlich unter einem naturverbundenen Leben verstehe, habe ich bereits in einem eigenen Artikel beschrieben.
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Gesünder leben durch kleine Gewohnheiten – meine persönlichen Routinen
Gegen Ende des Jahres, wenn es draußen kalt ist, die Tage kürzer werden und man weniger Zeit draußen in der Natur verbringt, dann bietet sich die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Man überlegt, was war in diesem Jahr gut, was hätte besser laufen können, und wie empfinde ich meine aktuelle Situation? 2025 war für mich zweifelsohne ein gutes Jahr. Von Januar bis Juli waren meine Freundin und ich fast jeden Samstag auf dem Reiterhof und verbrachten wunderbare Stunden mit den Pferden, die wir so lieb gewonnen hatten. Und wir waren eine ganze Woche lang mit der gesamten Familie in Spanien. Bald nach unserer Rückkehr aber mussten wir erfahren, dass der Reiterhof seine Pforten schließt, der Besitzer seine Pferde verkauft und in Rente geht. Die sportliche Aktivität, die mir anderthalb Jahre lang so gut getan hatte, fiel damit plötzlich weg. Und im November bekam ich die Folgen zu spüren – in Form von Fußschmerzen, die einfach nicht mehr weggehen wollten.
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